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29.10.2021 Die Suche nach der Autoren-Identität

Das Podenco-Buch ist in der letzten Korrektur-Phase, und ich gönne mir ein paar gedankliche Abschweifungen. Die nächsten Projekte stehen sozusagen schon Schlange – welchem gebe ich den Vorzug? Welches Buch soll als nächstes fertig werden?

Bei Betrachtung der unterschiedlichen Ideen frage ich mich, was ich denn überhaupt für ein Schreiberling bin. Viel leichter kann ich sagen, was ich nicht bin, oder besser, was ich nicht schreibe: Krimis, Thriller, Liebesgeschichten, auch keine historischen Romane.

Betrachte ich meinen allerersten veröffentlichten Text (Schülerzeitung 1973), dann erkenne ich darin meinen Hang zu Fantasy und Fun, der sich immer wieder in den Vordergrund drängt und die Hauptrolle an sich reißt.

Schülerzeitung Tintenklecks 1973

Ganz neu sind jetzt die „Sprechenden Dinge“, die mir fast jeden Tag draußen begegnen. Irgendetwas Kurioses, das ich fotografiere und das bei näherer Betrachtung zu einem kleinen Kommentar herausfordert. So entstand Erwin der Elektroroller. Schnell hatte er ein paar Fans, die nach der ganzen Geschichte fragten. Gut, die habe ich dann geschrieben. Und zack – die Frage nach mehr ließ auch nicht lange auf sich warten.

Erwin Elektroroller und Trudi Trinktüte

Wie um mich zu verspotten zeigte Erwin sich wieder, bekam wieder meine Aufmerksamkeit. Andere Dinge ziehen nach. Das Thema entwickelt eine Eigendynamik, die mich überrumpelt. Hat das Ganze vielleicht Potential zu einem eigenen Buch? Einen Vorschlag zum Titel gibt es sogar schon: „Aufschrei der verlorenen Dinge – Kurzgeschichten aus dem Nirgendwo“. Ich bin beeindruckt.

Wenn es das ist, was ich am besten kann, gut. Wenn es dann auch noch gern gelesen wird, umso besser. Meine Liste der geplanten Buchprojekte wächst also.

  • Fortsetzung des Fantasy-Romans  –  die will ich im diesjährigen NaNoWriMo wieder angehen. Zu lange hampele ich schon damit rum, darum hat diese Arbeit Priorität.
  • Eine Steampunk-Geschichte  –  sie sollte eigentlich die Pilotstory für eine neue Darstellung im Hobbybereich sein. Da sämtliche Veranstaltungen im letzten Jahr aber ausgefallen sind und ich noch nicht absehen kann, ob ich da überhaupt noch den Anschluss finde, kann ich das Manuskript auch für ein Buchprojekt nutzen.
  • Fortsetzung von Felimania  –  die Katzenhilfe Bocholt e.V. kann immer Geld gebrauchen, also werden wir ein zweites Buch nach bewährter Vorlage des ersten machen. Mit neuen Geschichten und neuen Tipps von Kater Raggi.
  • Ein zweites Podenco-Buch  –  damit würde ich im Januar beginnen, es soll eine Kombination aus Tagebuch und DIY-Anleitungen sein und sich über die zwölf Monate erstrecken. Damit hat es also keine Eile.
  • Ein Buch mit Hundegeschichten? So wie Felimania, aber eben anders? Könnte ich mir vorstellen.
  • Ein Buch mit meinen gesammelten Kurzgeschichten? Inzwischen gibt es ja ziemlich viele, zu den unterschiedlichsten Themen. Die Sprechenden Dinge könnte ich darin integrieren, oder sie vermehren sich weiterhin so, dass sie eine eigene Veröffentlichung verdienen. Mal abwarten.

Die nächsten Jahre sind damit gesichert. Es wird garantiert nicht langweilig. Denn nebenher wird auch gezeichnet und gemalt, sowohl Illustrationen für die Bücher oder auch Bilder aus anderem Anlass bzw. einfach weil es Spaß macht.

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