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04.05.2020 Kunst in Zeiten von Corona

Man sieht, hört, riecht oder schmeckt es nicht, und doch ist es existent. Und es kann töten. Das Schreckgespenst namens Covid 19 vereint alle in Gleichheit, wie schon damals im Mittelalter die Pest. Und es hält uns seit mittlerweile sechs Wochen in Schach, ein Ende ist nicht abzusehen.

Für dieses Jahr hatte ich mir so viel vorgenommen und Pläne gemacht, mit diesem und jenem richtig durchzustarten. Tja – ein Satz mit X. Veranstaltungen, Lesungen, Workshops, alles abgesagt. Vielleicht wird es erst wieder im Herbst was damit, in Vechta. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, aber eigentlich ohne jede Grundlage.

Im Bereich der Bücher geht es also nicht so richtig voran, und ich kann mich gerade auch nicht aufs Schreiben konzentrieren. Da heißt es nicht lange jammern, sondern eine neue Richtung angehen. Seit gestern gibt es den Etsy-Shop, der mir immer wieder vorgeschlagen wurde und gegen den ich mich lange gewehrt hatte. Es brauchte nur die richtige Idee, und die habe ich – so glaube und hoffe ich wenigstens – für mich gefunden.

Der Shop trägt den Namen Schreibgrafik und man kann dort Downloads meiner Designs erstehen. Einige Motive sind extra dafür erstellt, andere stammen aus dem umfangreichen Skizzenfundus, der sich in den vergangenen -zig Jahren angesammelt hat. Durch die Möglichkeit des Downloads kann ich den Preis gering halten, brauche mich nicht um Versand zu kümmern und habe so mehr Zeit, weitere Motive zu zeichnen.

Bleibt zu hoffen, dass den Leute mein Stil gefällt und sie sich das eine oder andere gern an die Wand hängen möchten. Denn die Konkurrenz ist groß und wächst weiter an. Doch ich glaube an das, was ich tue. Etsy, ein neues Abenteuer.

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